Chefdirigent



Gergely Madaras

Madaras Gergely ist 1984 in Budapest geboren. Nach Abschluss der Fachrichtungen für Flöte, Komposition und Violine der Bartók Béla Fachmittelschule für Musik hat er seine MA Diplome an der Fakultät für Flöte der Liszt Ferenc Musikakademie und an der Dirigentenausbildung der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst erworben. Seine Lehrer waren in Ungarn Prőhle Henrik, Fekete Győr István, Gyöngyössy Zoltán, Devich Sándor und Dénes László, in Wien machte er seinen Abschluss in der Klasse von Mark Stringer. Neben seinen Universitätsstudien absolvierte er die weltberühmten Dirigenten-Akademien der Festivale in Tanglewood, Lucerne und Aspen. Er perfektionierte sein Wissen an den Meisterkursen von hervorragenden Künstlern, wie Pierre Boulez, James Levine, Sir Simon Rattle, Sir Colin Davis, Mariss Jansons, Sir Mark Elder, Fabio Luisi und David Zinman.

2013 wurde er zum Musik,- und Kunstdirektor des französischen Orchestre Dijon Bourgogne ernannt und daneben ist er der Chefdirigent des Savaria Symphonieorchesters. Zwischen 2012 und 2014 war er als Dirigent des Sir Charles Mackerras Stipendiums von der Londoner English National Opera tätig, zwischen 2010 und 2012 war er Dirigent mit dem Leverhulme Stipendium der Royal Northern College of Music in Manchester. Zwischen 2011 und 2013 nahm er als Dirigentenassistent für Pierre Boulez an der Lucerne Festival Academy teil.

Er debütierte 2010 im Rahmen seines Diplomkonzerts als Dirigent im Großsaal des Musikvereins an der Spitze des Symphonieorchesters vom Wiener Radio. Seitdem tritt er als Dirigent an der Spitze von Orchestern, wie die BBC Philharmoniker, das Royal Scottish National Orchestra, die Philharmoniker von Bruessel, das Scottish Chamber Orchestra, die Philharmoniker von Wroclaw, Manchester Camerata, London Mozart Players, Orchestre Dijon Bourgogne, das Staatliche Orchester von Ermitage, beziehungsweise das Teatro Regio Orchester Turin.

In der Heimat wirkte er an der Spitze der Symphonieorchestern Magyar Rádió, MÁV, Concerto Budapest, Savaria und BM Duna, beziehungsweise des Kammerorchesters der Grazioso Nationalphilharmoniker mit.

Angebote für die kommenden Jahre hat er von Orchestern wie das BBC Symphonieorchester, Symphonierorchester in Melbourne und Queensland, die Auckland Philharmoniker, die Londoner Academy of Ancient Music, die tschechischen Janácek Philharmoniker, das holländische Kammerorchester, beziehungsweise das Münchener Kammerorchester.

Im Rahmen von Meisterkursen dirigierte er das Royal Concertgebouw Orchester in Amsterdam, beziehungsweise das Londoner Symphonieorchester.


Madaras Gergely


Als Opernmeister debütierte er 2013 in der English National Oper. In den Saison tritt er in der ungarischen Staatsoper, in der De Nederlandse Oper in Amsterdam, beziehungsweise im Grand Théatre de Genéve auf.

2011 kam er unter die besten drei an einem der renommiertesten Dirigentenwettbewerben der Welt, dem 52. Internationalen Dirigentenwettbewerb Besancon und gewann den Sonderpreis von ARTE Live Web. Ebenfalls in 2011 gewann er in der Kategorie Ungarische Musikkunst den Junioren Prima Preis, beziehungsweise das Musikstipendium Hungarofest Klassz. Zweimal wurde er mit dem Artisjus-Preis, für die exzellente Interpretierung der ungarischen zeitgenössischen Musik, ausgezeichnet.

Er is regelmässiger Gast von ungarischen und internationalen Musikfestivals (Budapester Frühlings- und Herbstfestival, Jüdisches Sommerfestival, Mini Festival, Internationales Bartok Seminar, beziehungsweise der Festivale von Lucerne, Aspen, Tanglewood, Aldeburgh, Wien Modern und MiTo Settembre Musical.

Als gemeinsame Initiative mit Győri Noémi entstand in 2004 die Konzertserie (IKZE) Jugendliche Zeitgenössische Musikabende, die seit ihrem sechsjährigen Bestehen das womöglich wichtigste Forum des zeitgenössischen ungarischen Musiklebens ist (108 Werke 42 junger Komponisten wurden präsentiert, miteinbezogen waren ca. 200 junge Instrumentalkünstler. Ebenfalls mit Győri Noémi gründete er 2001 das Budapester Jugend-Symphonieorchester, dessen Chefdirigent er seit der Gründung bis 2005 war.

Hierzulande und zugleich im Ausland spielt er aktiv als Flötenkünstler. Besondere Aufmerksamkeit widmet er der Kammermusik: seit 2000 tritt er mit dem Győri-Madaras Duo in 15 Ländern auf 3 Kontinenten auf. Er ist Preisträger von nationalen und internationalen Flötenwettbewerben.